15. April 2020 | Jennifer Weyers

WordPress Website erstellen – Einfache Anleitung für Beginner

Du hast super Ideen, starke Leistungen und tolle Inhalte, die jeder kennen sollte? Deine eigene Website zu erstellen und sie darüber zu veröffentlichen, steht schon viel zu lange auf Deinem Plan? Dann zeigt Dir unser Tutorial die richtigen Schritte, damit Du Deine Ziele im Web erfolgreich erreichst.

WordPress Website erstellen – Einfache Anleitung für Beginner

Gerade der Start, eine eigene Website zu erstellen, fällt vielen Personen schwer. Allen voran denjenigen, die nicht gerade selbst programmieren können.

Aber keine Sorge. Da musst Du nicht allein durch. Wir sind Experten auf dem Gebiet und zeigen Dir in unserm Schritt-für-Schritt Tutorial wie Du einfach und erfolgreich Deine erste WordPress Website erstellst.

Viel Spaß bei der Realisierung!

Hier ein kleiner Überblick was Dich erwartet:

  • Warum es super ist, dass Du das CMS WordPress für Deine Website verwenden willst
  • Wie Du in 12 Schritten Deine erste Webseite erstellst
  • Domainauswahl
  • Webhosting & Domainkauf
  • WordPress Installation
  • Überblick WP Backend
  • Website Erfolgsfaktoren
  • Das perfekte WordPress Theme
  • Konfiguration Deines WordPress Theme
  • Erstellung und Veröffentlichung Deiner ersten Inhalte
  • Wahleinstellungen via Customizer oder Backend
  • WordPress Einstellungen
  • Benutzer anlegen in WordPress
  • WP Plugins
  • Learnings: Deine eigene WordPress Website einfach erstellt

CMS WordPress – eine sehr gute Partie

Mit der Wahl von WordPress befindest Du Dich in sehr guter Gesellschaft.

Nicht nur, weil das CMS WordPress weltweit einen Marktanteil von derzeit ca. 63% aufweist und damit anders als diverse andere CMS und Baukästen das Internet dominiert. Sondern vor allem auch, weil der größte Anteil an Seiten, die besonders erfolgreich sind, auf WordPress als Basis für Ihre Website setzen.

WordPress Marktanteil CMS weltweit

Quelle: W3Techs // Basierend auf den TOP 10 Mio Websites laut Alexa-Ranking & den TOP 1 Mio Websites laut Tranco

 

Es wundert daher nicht, dass professionelle Blogger, Magazinseiten wie die VOGUE und Rolling Stone aber auch Unternehmen wie Microsoft und Adobe, ja selbst das Weiße Haus auf das Multitalent WordPress setzen. Und das aus sehr guten Gründen.

Warum auch Du bei Deiner Website auf WordPress setzen solltest.

Die Statistik oben macht schon deutlich, dass an WordPress nicht so viel vorbei geht. Insgesamt werden aktuell über 35% aller Websites weltweit mit WordPress betrieben. Bei Websites mit einem CMS, dass es Dir ermöglicht selbstständig Inhalte einzustellen und zu aktualisieren, insgesamt 63,1%. Tendenz weiterhin stetig steigend. Das allein sollte aber noch kein Grund sein auf WordPress zu setzen. Deshalb hier in aller Kürze nochmal die wichtigsten Gründe, warum Deine Wahl für WordPress genau richtig ist.

WordPress ist ein SEO-Booster

Traffic von Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing ist heutzutage essenziell. Eine gute Platzierung in den Suchergebnissen kann Tausende von neuen Nutzern jeden Tag auf Deine Seiten bringen.

Um genau zu sein: Es findet ein täglicher Kampf zwischen Webseitenbetreibern um diesen Traffic statt. Wer hier erfolgreich sein will, muss die Anforderung von Google und Co erfüllen oder er bekommt keine neuen Besucher aus den Suchmaschinen.

WordPress erfüllt alle Voraussetzungen für SEO äußerst effektiv. Für eine Vielzahl der Baukasten Anbieter gilt das, trotz anderslautender eigener Bekundungen, nach wie vor nicht.

8 Faktoren für eine erfolgreiche Unternehmenswebseite 3

Quelle: Studie Ahrefs / BuiltWith 2019

 

Einfache Anpassbarkeit von WordPress

WP kann sehr effektiv von Personen erweitert, ja sogar angepasst werden, die keine ausgebildeten Webentwickler sind. Die Optionen sind leicht verständlich, die Funktionalitäten werden in einem Dashboard präsentiert, Layouts und Plugins können einfach per Drag-and-Drop geändert werden. Dank der riesigen WordPress Community gibt es unzählige Templates und Plugins. Die vorhandenen Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Und wer sich mit Webentwicklung auskennt, kann das Open Source System mit etwas PHP selbst erweitern.

Mobile Optimierung

Immer mehr Benutzer rufen Webseiten via Smartphones und Tablets auf. WordPress bringt alle Voraussetzungen mit, damit Deine Website auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird und funktioniert. Die mit WordPress ausgelieferten kostenlosen Standard Templates sind ausnahmslos in Responsive Design gehalten. Ein wichtiges Qualitätskriterium, dass Google in den Rankings mit Priorität berücksichtigt.

Zusammenspiel mit anderer Software

Wenn Du eine Webseite baust, hast Du vermutlich ein Ziel. Vielleicht willst Du Deine Arbeit zeigen oder Kunden für Dein Geschäft gewinnen. Unabhängig von Deinem konkreten Ziel wirst du vermutlich einige weitere Apps benötigen, um dieses Ziel zu erreichen. Denken wir an z.B. Teilbarkeit auf Social Media Plattformen oder die Verbindung mit einer API. Der Prozess diese Tools in Deinem Workflow mit WordPress zu integrieren ist super einfach.

Und das ist nur die Eisbergspitze der WordPress Vorteile. Zusammenfassend kann man aber festhalten, dass der Marktanteil von WordPress Jahr für Jahr zurecht steigt und Du bei Deiner Wahl für WordPress in sehr guter Gesellschaft bist.

Lust direkt mit WordPress los zu legen?

Let’s get startet!

Tutorial: WordPress Website erstellen in 12 Schritten

Wie Du der Übersicht entnehmen kannst, braucht es etwas Vorbereitung, bist Du die Welt mit Deiner eigenen WordPress Seite beeindrucken kannst. Aber keine Sorge, dass schaffst Du ohne weitere technische Vorkenntnisse mit diesem Tutorial. Wir werden Dich durch alle wichtigen Schritte führen.

Hinweis: Das Tutorial ist für alle WordPress-Anfänger geeignet. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Falls Du aber doch an einer Stelle mal nicht weiterkommen solltest oder Fragen hast, nimm gerne mit uns Kontakt auf.

Schritt 1: Domainauswahl

Dein WordPress braucht ein Zuhause. Hierum kümmern wir uns in diesem ersten Schritt, der zunächst noch außerhalb Deines CMS WordPress liegt. Deine Domain ist Deine Adresse im Internet, unter der Du zu finden bist bzw. Deine Besucher dich zukünftig im Web finden sollen. Ohne hier viel technisches drumherum zu erläutern. Beispiel: exactly-webdesign.de, apple.com, friedrich-siever.de.

Jede Domain kann weltweit nur einmalig vergeben werden. Bei dem letzten Teil hinter dem Punkt spricht man von der sogenannten Top Level Domain. Dieser Teil kann zum Beispiel auf ein bestimmtes Land hinweisen (.de für Deutschland, .at für Österreich usw.). Es gibt aber auch spezielle Domainendungen für Städte wie Hamburg (.hamburg ) oder Berlin (.berlin ), sowie inzwischen eine Vielzahl neue Top Level Domains  (nTLNs), die genauer auf bestimmte Themen hinweisen (z.B. .immo). Eine recht umfassende Liste neuer Endungen findet sich bei den Google Domains. Aber keine Sorge, Du musst Deine Domain natürlich nicht bei Google kaufen.

Bei der Auswahl einer guten Domain gibt es einiges zu beachten :

  • Hoher Erinnerungswert.
  • Dabei einen klaren Bezug zu Dir, Deinem Unternehmen und / oder Leistungen
  • So kurz wie möglich.
  • Keywords: auch wenn die Bedeutung von Keywords in Domains von Google zunehmend eingeschränkt wird, kann es Sinn machen ein Keyword in die Domain zu integrieren, wenn der Erinnerungswert nicht darunter leidet. Beispielsweise kann die Endung .bio für das ein oder andere Unternehmen durchaus förderlich sein.
  • Maximal ein Bindestrich, wenn überhaupt. Wir haben uns auch schon manchmal über unseren Bindestrich geärgert.
  • Idealerweise weltweit gut buchstabier- und lesbar.
  • Und zuletzt auch die Möglichkeit sie zu erwerben. So können Domains nicht nur bereits vergeben sein, sondern sind z.T. auch nur über bestimmte Anbieter erhältlich und unterliegen z.T. weit auseinanderliegenden Preisen. So soll z.B. die Domain ICE.com für 3,2 Millionen verkauft worden sein. Aber keine Sorge, das ist nicht der typische Preis, im Gegenteil.

Du hast bis jetzt noch keine eigene Domain für Deine Webseite gekauft? Dann ist es am einfachsten und häufig am günstigsten, wenn Du Deine Domain im Zuge des Webhostings mit bestellst. Das ist vor allem dann interessant, wenn Dein Hosting-Anbieter eine oder mehrere kostenfreie Domains in sein Angebot integriert. Das ist recht häufig der Fall.

Schritt 2: Webhosting und Domain kaufen

Um Deine eigene WordPress-Seite zu betreiben empfehlen wir Dir auf jeden Fall ein Webhosting.

Zwar ist es theoretisch möglich Deine Website inklusive Datenbank und allen Inhalten über einen eigenen Server zu hosten, der bei Dir steht, aber…. Abgesehen von dem technisch notwendigen Know-how, das hierfür nötig ist, lohnt sich ein eigener Server für die Firmenwebsite für die meisten Unternehmen nicht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht hier in der Regel eine klare Sprache, sofern man als Unternehmen nicht ohnehin eigene, leistungsstarke Rechenzentren mit höchsten Qualitätsstandards betreibt.

Zum Glück gibt es jedoch jede Menge Webhoster, die riesige Rechenzentren mit Servern besitzen und betreuen. Eine wichtige Funktion, die es vielen erst ermöglicht im Web zu partizipieren.

WordPress Hosting

Auf diesem Weg musst Du die erforderliche Servertechnologie nicht selbst kaufen oder managen. Du mietest einfach einen Webspace, einen Speicherplatz auf einem solchen Server.

Das ermöglicht Dir, dass Du Dich voll und ganz auf den Aufbau und die Pflege Deiner WordPress Website fokussieren kannst.

Es gibt wirklich eine riesige Anzahl von Hosting Unternehmen. Da WordPress so eine herausragende Stellung hat, ist fast jede dieser Firmen in der Lage Hosting-Pakete für Deine WordPress Webseite anzubieten.

Häufig berichten uns unsere Kunden, dass Ihnen diese Auswahl aufgrund diverser Fachterminologien nicht so leicht fällt. Da wir eigentlich keine wirkliche Anbieterpräferenz haben, wollen wir hier mal eine Richtung geben.

Fall A: „Privatgebrauch mit Einschränkungen“

  • Wenn Du eine private Website betreiben möchtest
  • es Dich nicht stört, dass irgendwelche Werbung auf Deiner Website ausgespielt wird und
  • Du jetzt und in Zukunft nicht den vollen Umfang von WordPress benötigst

Dann ist WordPress.com ein Startpunkt, um eine abgespeckte Version von WordPress kennenzulernen. Deine Website kann hierüber kostenlos gehostet werden.

Fall B: „Ernst gemeinte Websites“

  • Wenn Du geschäftliche oder ernsthafte Interessen mit Deiner Website verfolgst
  • Du nicht möchtest, dass irgendwelche Werbung von Deinen Inhalten ablenken und den Wert Deiner Seite schmälern
  • Du den vollen Umfang des CMS WordPress verwenden möchtest

Dann brauchst Du etwas anderes: WordPress.org + ein richtiges Hosting. Für den Start empfiehlt sich in den meisten Fällen ein sogenanntes Shared Hosting. Bei Shared Hosting teilen sich viele Websites einen physischen Webserver und dessen Ressourcen wie CPU, RAM und Speicherkapazität. Vergleichbar vielleicht mit einem Bürokomplex in dem mehrere Unternehmen Ihre Büros fest mieten und sich die Immobilie auf diese Weise insgesamt – oder auch bestimmte Räumlichkeiten – „teilen“.

Die Vorteile von Shared Hosting

  • Für die Nutzer ist es sehr einfach. Du brauchst hier keinerlei Raketentechnik. Entsprechend kannst Du mit Deiner Website sehr schnell online gehen.
  • Du bist von jeglichen Administratortätigkeiten befreit.
  • Shared Hosting ist extrem günstig und schon deutlich unter 5€ im Monat zu haben.
  • Die Verwaltung wird mit Tools wie cPanel zum Kinderspiel.

Die Nachteile von Shared Hosting

  • Es kann zu Verzögerungen kommen, da sich mehrere Nutzer die Ressourcen teilen
  • In seltenen Fällen kann es zu einer Server Downtime kommen, wenn die Server von einer riesigen Anzahl von Anfragen überwältigt werden.
  • Weniger Kontrolle über besondere Features. Kommt bei WordPress allerdings nur extrem selten zum Tragen, da die Hosting Firmen hierauf spezialisiert sind.

Die Nachteile sind den Hostinganbietern durchaus bekannt, entsprechend versuchen sie sich gegenseitig darin zu übertreffen, diese so gering wie möglich zu halten. Z.B. in dem die Anzahl der Nutzer je Ressource von vorne rein eingeschränkt wird, so dass es sehr unwahrscheinlich wird, dass es zu Engpässen kommt. Auch mit Performance um über 99% wird geworben (Downtime < 1%).

Wann ist Shared Hosting für mich das richtige?

  • Wenn Du eine solide Internetpräsenz ohne riesige Investments aufbauen willst
  • Keine gigantischen Besucherströme wie bei Amazon auf Deiner Website zu erwarten sind
  • Wenn Du ein Startup-Unternehmen aufbaust und
  • Du hinsichtlich Speicher und RAM keine extremen Anforderungen hast.

Da es sich hier um ein Beginner Tutorial handelt, gehen wir davon aus, dass 99 % der Leser mit einem Shared Hosting hervorragend aufgestellt sind. Deshalb wollen wir die „größeren Alternativen“ etwas kürzer halten, aber nicht ganz weglassen.

Cloud Hosting für WordPress

Beim Cloud-Hosting wird Dir der Hosting-Service mit Hilfe einer Cloud-Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Anders als bei dem Hosting auf dedizierter Hardware lässt sich das Cloud Hosting flexibel skalieren. Die benötigte Leistung wird von einer Vielzahl verschiedener Rechner zur Verfügung gestellt, die sich an den unterschiedlichsten Orten der Welt befinden können. Es gibt verschiedene Firmen, die sich auf das Cloud Hosting von WordPress spezialisiert haben. Zu nennen sind hier zum Beispiel Kinsta und WP Engine. Sie bieten z.B. speziell für WordPress automatische Softwareaktualisierung und Sicherheitspatches an.

VPS Hosting

Insbesondere wenn Du sehr große Mengen an Traffic hast und einen größeren Online Shop mit Personenbezogene Daten betreiben willst, ist ein VPS Hosting für Dich die richtige Wahl. VPS steht für Virtual Private Server und bedeutet eine quasi unabhängige Partition eines physischen Servers. Der Hosting Anbieter kreiert hierbei virtuelle Partitionen von einem physischen Server, so dass jede Website und deren Dateien vollständig separat gehalten werden können. VPS verbindet gewissermaßen das Beste aus Shared Hosting und dezidiertem Hosting, erfordert aber weiterführendes technisches Know-how und ist keinesfalls erforderlich.

WordPress Hosting

Abschließend sei auch erwähnt, dass manche Hosting-Anbieter ein sogenanntes WordPress-Hosting-Paket anbieten. Im Vergleich zum Shared Hosting ist es dann interessant, wenn Du Dir die 5-Minuten-Installation von WordPress sparen willst. Hierzu in Schritt 3 mehr. Beim WordPress Hosting kann es sein, das Updates z.T. vom Hoster automatisch übernommen werden. Dies kann vorteilhaft sein, allerdings in manchen Fällen auch zu Fehlern führen, wenn z.B. eigene, bereits installierten Plug-Ins nicht mit der neuen WordPress-Version kompatibel sind.

Schritt 3: WordPress installieren

Wenn Du Dich für ein Shared Hosting entschieden hast, gibt es fantastische Neuigkeiten. WordPress lässt sich in nur 5 Minuten installieren und Deine neue Webseite ist online. Hört sich das gut an? Dann empfehle ich Dir unser WordPress Installations Tutorial zur 5 Minuten Installation. Der Vorteil der 5 Minuten Installation ist, dass sie einfach und schnell zu realisieren ist und Du einen ersten Überblick über Dein Content Management System und dessen Funktionsweise und  Aufbau erhältst.

Wie oben erwähnt gibt es aber auch für diejenigen, die nun so gar keine Lust auf Web Technologie haben, gute Neuigkeiten. Viele Hosting Anbieter bieten eine sogenannten One Click Installation an, die man im Rahmen des Hostingangebots auch direkt mitbuchen kann. In Deutschland zum Beispiel bei ionos, STRATO, auch bei hosteurope. Ob und wieviel das dann mehr kostet und welche weiteren Vor- oder Nachteile sich daraus ergeben entscheidet sich je Anbieter. Aus unserer Sicht sind gerade laufende Mehrkosten hierfür keinen falls gerechtfertigt, da die eigentliche Installation so einfach ist.

Probier Sie am besten einfach mal aus: WordPress-5-Minuten-Installation

Schritt 4: Überblick WordPress Backend

Hurra, Du hast es geschafft! Du betreibst Dein eigenes Content Management System und solltest jetzt das WordPress-Dashboard auf Deinem Bildschirm sehen.

Falls Du nicht automatisch zur Anmeldemaske geleitet wurdest und das Dashboard noch nicht siehst, kannst Du Dich über: www.deine-domain.de/wp-admin oder www.deine-domain.de/login auch anmelden. Deine-Domain natürlich entsprechend durch Deine richtige Domain ersetzen.

WordPress Dashboard

Damit Du Dich schnell orientieren kannst hier ein kleiner Überblick:

1. WordPress Symbolleiste

Ganz oben in der Symbolleiste findest Du wichtige Schnelleinstiege. Hoverst Du z.B. über das Hause bzw. den Titel (hier Tutorial) Deiner Seite, so erhältst Du die Möglichkeit über „Zur Website“ aus dem Backend ins Frontend (den für Deine Besucher sichtbaren Teil) zu wechseln und so Dir z.B. Änderungen schnell anzusehen. Bist Du im Frontend kannst Du hierüber auch wieder ins Backend wechseln.

Daneben findest Du hier auch Hinweise zu neuen Kommentaren, Updates sowie die Möglichkeit zum Erstellen neuer Beiträge und Seiten. Rechts oben kannst Du per Klick auf Deinen Namen zudem Einstellungen zu Deinem eigenen Account vornehmen und Dich natürlich auch später aus dem Backend wieder ausloggen.

2. Hauptnavigation im WordPress Backend

Auf der linken Seite findest Du die Hauptnavigation. Du kannst Sie bei Bedarf auf- und zuklappen. Hier findest Du alle Möglichkeiten, um neue Inhalte zu erstellen, Deine Seite gestalterisch und funktional anzupassen, mit PlugIns zu erweitern sowie allgemeine Einstellungen rund um Deine Seite sowie weiteren Backend-Benutzern vorzunehmen. Wie erzähle ich Dir in den folgenden Schritten.

3. WordPress Dashboard / Hauptinhalt

Hier findest Du nach der Anmeldung zunächst immer Dein Dashboard. Sobald Du etwas aus der Hauptnavigation auswählst, erscheinen hier immer die Hauptinhalte des jeweils gewählten Bereichs. Klickst Du z.B. auf Seiten siehst Du hier die Übersicht über alle bereits erstellten Seiten.

Was Dir in diesem Bereich jeweils genau angezeigt wird, kannst du je nach Bereich einstellen. Hierzu gehst Du oben auf „Ansicht anpassen“ und hakst dort die einzelnen Bereiche an oder aus.

WordPress Backend - Ansicht anpassen

Schritt 5: Website Erfolgsfaktoren

Nachdem Du angekommen bist, könnte es jetzt eigentlich direkt mit der Erstellung Deiner Seite losgehen. Doch bevor Du startest möchte ich Dir noch ein paar grundsätzliche Tipps für Deine Website ans Herz legen, da sie den Erfolg Deiner Website maßgeblich beeinflussen. Hierzu zählen u.a. die Klarheit über Deine Ziele, Deine Zielgruppe sowie weitere Interessensgruppen.

Da dieses Thema hier den Rahmen des Tutorials sprengen würde, empfehle ich Dir folgende Seiten:

Schritt 6: Das perfekte WordPress Template

Bereit zum golden Theme-Level auf dem Weg zu Deinem Ziel?

Um das zu meistern, ist es höchste Zeit sich mit dem Layout Deiner Seite zu beschäftigen. In WordPress wird dieses durch sogenannte Templates oder auch Themes bestimmt.

Der Unterschied zwischen Themes und Templates besteht darin, dass ein Theme das Design und die Funktionalitäten einer kompletten Website umfasst, während sich Templates auf einzelne Seiten einer Website beziehen. Ein Theme kann daher aus mehreren Templates – z.B. für eins für die Startseite und ein anderes für die Blog- oder Projektseite – beinhalten.

WordPress Theme wählen

Eine der großen Stärken von WordPress ist es, dass es für Anfänger unglaublich leicht zu bedienen und anzupassen ist. Es gibt eine riesige Auswahl von vorgefertigten Layouts, aus denen Du frei wählen kannst und so auch ohne Programmierkenntnisse Deine eigene WordPress Website erstellen kannst.

Hier ist die entscheidende Frage, wo Du Dich und die Entwicklung Deiner Webseite in Zukunft siehst. Grundsätzlich gibt es 3 Arten von Themes:

Zum einen die beiden Standart-Varianten zu denen

  • kostenlose Templates und Themes von WordPress und der Community zählen und
  • sogenannte Premium Themes von kommerziellen Plattformen und Anbietern.

Zum anderen die Individual-Variante mit starken Templates und Themes, die im Layout und Workflow genau auf Deine Anforderungen zugeschnitten sind.

Standard WordPress Templates / Themes

Standard Themes zeichnen sich dadurch aus, dass sie möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben Ihre Websites mit WordPress zu erstellen. Für viele Websites und Blogs ohne kommerzielle Interessen sind sie eine super Möglichkeit ohne weitere Kosten oder für nur einige Euro am Internet zu partizipieren.

Level 1: Kostenlose WordPress-Themes

Starten wir zunächst mit der kostenfreien Variante und schauen uns sie mal näher an.

Wechsele hierfür über Design zu den bereits installierten Themes.

WordPress Theme installieren

Von Haus aus installiert WordPress die Standard Templates aus dem eigenen Haus. Diese sind nach den Best-Coding-Practices programmiert und zudem super leicht anzupassen. Sie sind zwar umsonst, aber keineswegs zu verachten. Im Gegenteil: Häufig sind weit besser programmiert und für SEO voroptimiert als eine Vielzahl der sogenannten Premium Themes.

Einer der Fehler, den viele Anfänger begehen, ist vielmehr diese Standard Themes wie „Twenty Twenty“ oder „Twenty Seventeen“ außer Acht zu lassen und sich aufgrund eigener oder auch weiterführender Designanforderungen für andere weniger gut programmierte Templates zu entscheiden.

Ich empfehle das ausdrücklich zunächst nicht, wenn man nicht in der Lage ist, sich ein eigenes Template zu programmieren. Denn auf den zweiten Blick können die bereits installierten Templates im Layout weitreichend modifiziert und über sogenannte Child-Themes sehr einfach angepasst werden. Die hervorragende Programmierbasis nach Best-Practices bleibt dabei erhalten.

PRO Tipp: Starte Deinen Internetauftritt zunächst mit einem bereits installierten Template deiner Wahl. Du kannst von der ersten Sekunde an mit einem solchen Template hervorragendes SEO aufbauen, dass Design anpassen und auf die erste Seite von Suchmaschinen kommen. Später kannst Du das Template über ein eigenes Child-Theme erweitern oder wechseln! Damit Du Dir diese Flexibilität erhältst, lass die Finger von Page Buildern wie VisualComposer, Divi oder ähnlichem. Diese schränken die Auffindbarkeit in Suchmaschinen ein und verhindern später, dass Du Dein Layout auf professionelle Templates anpassen kannst.

WordPress Theme auswählen und installieren

Ok, für alle die sich nicht an den PRO Tipp halten wollen, wenigstens etwas programmieren können oder sich zunächst mal einen weiterführenden Überblick verschaffen wollen, geht es hier mit Runde 2 weiter: Dem Wechsel vom voreingestelltem Standard-Theme zum von Dir ausgewählten Theme.

Es gibt eine Reihe von sehr guten Themes, die kostenlos zur Verfügung stehen und anders als so manches Premium Theme den strengen Regeln der WordPress Qualitätssicherung entsprechen. Selbstverständlich gibt es auf beiden Seiten Ausnahmen.

Lust auf Entdeckungsreise zu gehen?

Dann geht es jetzt los. Drücke oben einfach auf den Button „Theme hinzufügen“.

WordPress Theme hinzufügen 2

Willkommen im Land der unbegrenzten kostenlosen Möglichkeiten. Über die Schaltflächen kannst Du eine Vorauswahl treffen. Im Bild ist diese auf Neueste. Nicht nur die Anzahl möglicher Layouts ist überwältigend. Du kannst jedes Template, was Du hier findest mit einem einfachen Klick installieren.

Nimm Dir ruhig eine halbe Stunde Zeit und sieh Dich in Ruhe um. Die Möglichkeiten, die die WordPress Community hier umsonst bietet, sind enorm.

Level 2: Kommerzielle Standard-Themes

Bei den Tausenden kostenlosen Möglichkeiten ist für Dich einfach nicht das Richtige dabei? Dann geht es jetzt mit unserer Erkundungsreise im kostenpflichtigen Standard-Theme-Bereich weiter.

a) Commercial Themes

Zunächst lohnt sich hier ein ausführlicher Blick auf die kommerziellen Themes auf WordPress.org.

Das ist insbesondere dann für dich spannend, wenn Dir einige Euro Kosten nicht so wichtig sind. Der Vorteil ist: Du bekommst trotz Standard Template einen professionellen Support und musst auch nicht wie bei anderen Plattformen auf die hohen Qualitätsstandards von WordPress verzichten. Hört sich das für dich gut an? Dann schau dich unter https://wordpress.org/themes/commercial/ um.

b) Premium Themes (Achtung framing)

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich auf freien und zum Teil sehr stark beworbenen Plattformen, wie Themeforest, nach sogenannten Premium-Themes umzusehen. Ein klarer Vorteil dieser Plattformen ist die riesige Auswahl. Aber sei bitte vorsichtig und hab von Anfang an die verdeckten Kosten im Blick, die in dem rechtlich ohnehin umstrittenen Bereich auf Dich zukommen können. Um Frustrationen von Anfang an zu vermeiden oder besser gesagt Enttäuschungen vorzubeugen, will ich auf einige Risiken dieser Plattformen hinweisen.

Sicherheitslücken durch Schlechten Code

  • Schlechte Code Qualität kann zu Sicherheitsrisiken führen. So bemerkte Slobodan Manic ein bekannter WordPress Entwickler folgendes:

Es führt kein Weg daran vorbei. Einige der bei ThemeForest verkauften Produkte würden es niemals in das WordPress.org-Repository mit kostenlosen WordPress-Themes schaffen.“ Lassen Sie mich das noch einmal sagen: Einige der bei Envato verkauften Templates sind nicht gut genug, um kostenlos verschenkt zu werden.

Dein Entwickler verschwindet oder ist nicht mehr erreichbar

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Entwickler einfach nicht mehr erreichbar sind. Deshalb durchleuchtet den Autor Eures Themes genau. Gibt es ein aktuelles Portfolio oder ist das Theme Eurer Wahl das letzte, was von dem Developer auf ThemeForest / Envato zu sehen ist. Ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt sind die Verkäufe.

Der sog. Theme Lock-in

  • Leider ein alt bekanntes, aber weiterhin sehr häufiges Problem, was ausführlich von Justin Tadlock in seinem Artikel „Dealing with shortcode madness“ beschrieben wurde. Um es kurz zu machen: WordPress ist eigentlich darauf ausgelegt, dass Templates gewechselt werden können. Vor allem, wenn das eigentliche Theme nicht mehr supportet wird, ist das eine richtig gute Idee, denn WordPress entwickelt sich ständig weiter.
  • Mit alten Themes entstehen häufig Sicherheitslücken, Funktionen funktionieren nicht mehr und das Design bricht. Kann das Theme wie normal einfach gewechselt werden sind diese Probleme sofort behoben. Beim sogenannten Theme „lock in Effekt“ kommt es allerdings dazu, dass Deine Daten für immer verloren sind, wenn Du ein Theme wechselt – so wie es für PageBuilder / Baukästen üblich ist.
  • Die rigorosen Vorgaben und die QS bei den kostenlosen WordPress.org Themes sorgen in aller Regel dafür, dass Du vor dem „lock in“ sicher bist. Bei Premium Themes ist das leider nicht oder nur eingeschränkt gegeben.

Schöner Schein mit Risiken und Nebenwirkungen

  • Ein weiters Phänomen aus der Praxis ist, dass es Webagenturen gibt, die sich darauf spezialisiert haben, ihren Kunden ein Standard Premium Theme zu verpassen. Soweit eigentlich erstmal kein Problem, wenn über die Risiken informiert wird und der Preis entsprechend gering ist. Für bestimmte Anwendungsfälle kann das dann ein sinnvoller Weg sein.
  • Problematisch wird es dann, wenn die ganze Sache sehr teuer wird und die Agentur nicht in der Lage ist, das schnell verkaufte und installierte Template zu warten und anzupassen. Zusammen mit dem Theme Lock-in-Effekt entstehen dann unglaubliche Mehrkosten und hohe Frustrationen bei Kunden, deren gesamte Arbeit und Daten dann verloren sind und die neu aufsetzen müssen.
  • Der Fairness halber warne ich hier davor, auch wenn gerade solche Unzufriedenheiten unserer WordPress Agentur (wir programmieren selbst) bereits viele Kunden eingebracht hat.

Golden Level 3: Individuelle Themes

Da es sich hier um ein Beginner Tutorial handelt, halten wir es kurz. Wenn Du von Anfang an auf WordPress setzt und einige der oben gemachten Fehler vermeidest, ist Dein System unendlich skalierbar und Du kannst es ohne Probleme aufs nächste Level heben lassen oder mit Programmierkenntnissen selbst aufs nächste Level heben und den Standard verlassen.

Wenn Unternehmen wachsen und auf Zahlungsströme, Kunden und einen wiedererkennbaren, überzeugenden Auftritt im Web angewiesen sind, lassen Sie sich vielfach von spezialisierten WordPress Agenturen wie unserer ein eigenes Theme erstellen.

Hier in Kürze die Vorteile individueller WordPress Themes im Überblick:

WordPress SEO und Performance

Der Vorteil gegenüber den Standard Templates liegt zum einen vor allem in der Performance. Warum ist das so? Jedes Standard Template ist für eine breitere Zielgruppe ausgelegt. Entsprechend gibt es Code, der gar nicht verwendet wird, aber im Internet mit verschickt wird. Bei individuellen Templates gibt es diesen Code nicht. Der schlankere Code führt mit Leichtigkeit zu einer besseren Figur beim Ranking und einer höheren Performance.

Design Driven als Erfolgsfaktor

Immer mehr Unternehmen gelangen zu der Erkenntnis, dass ein erheblicher geschäftlicher Wert im Design liegt und sie ihren Geschäftserfolg durch Design massiv erhöhen können. Eine McKinsey-Studie zum Wert von Design belegt genau das. Das gilt sicher nicht für alle Firmen, aber in vielen.

Apple ist nur eines der bekanntesten und erfolgreichsten Beispiele hierfür. Jedoch profitieren gerade auch KMUs von einem gestalterisch starken Auftritt, der die Zielgruppe anspricht und als überzeugend, authentisch und bemerkenswert in Erinnerung bleibt. Erfolgreiche Unternehmen, wie diese entwickeln daher sehr exakte Vorstellungen hinsichtlich ihres Außenauftritts. Animationen und User Interaktionen werden genau auf Ihr CI abgestimmt. Unzählige zusätzliche Breakpoints ermöglichen ein wirklich responsives Webdesign, so dass schließlich nichts, rein gar nichts einem beindruckenden Nutzererlebnis im Weg steht.

Projekte für diese Kunden können, wenn es gleichzeitig auf die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und Wartbarkeit der Systeme ankommt, seriös ausschließlich via individuellem Theme realisiert werden.

Effizienter Workflow

Während Du bei Standard Themes Deinen Workflow ans System anpassen musst, ist dies bei individuellen Themes genau umgekehrt. Mit maßgenschneiderte Templates und individuellen Plugins kann Dein Workflow direkt im System abgebildet werden, so wie es für Dich am besten ist. So wird Dir ein effizientes Wachstum ermöglicht und Du kannst Dich auf Deinen Content und Deinen Geschäftserfolg fokussieren.

Ein Beispiel zum Vergleich:

Architekten brauchen ganz andere Seiten als Softwareanbieter. Z.B. Projekteinzelseiten mit Daten wie Baugrundfläche, Baujahr etc. Ein Softwareanbieter muss dagegen vielleicht Daten für Releases und Updates verwalten und veröffentlichen. Für ein besseres Verständnis zeigen wir mal eines unserer Backends für eine börsennotierte Aktiengesellschaft.

WordPress Website erstellen – Einfache Anleitung für Beginner 2

Die gute Nachricht: Thematisch bekommst Du die Themen mit etwas Fantasie und für den Start auch mit einem Standard-Template ins Netz. Wenn Dein Unternehmen erfolgreich wird, muss die Datenpflege schnell gehen, damit Du Dich um Dein Geschäft kümmern kannst. Auch solltest Du potenziellen Investoren, Kunden oder Interessenten keinen „Einheitsbrei“ von Standardseiten anbieten, wenn Deine eigenen Leistungen und Produkte über den Standard hinausgehen.

Auch wenn individuelle Templates für mich die eigentliche Sternstunde von WordPress sind – gehört das Thema in der Tiefe sicher nicht in dieses Beginner Tutorial. Solltest Du Dich aber dafür interessieren, verschaffe Dir gerne einen Eindruck über unsere WordPress Agentur Leistungen oder ruf uns gerne an.

Abschließend bleibt anzumerken, dass die Themes etwas voneinander abweichen, was die Einstellungen angeht. Du musst bei einem Themewechsel daher Dein Template vermutlich etwas anpassen. Da wir das hier natürlich nicht für jedes Theme einzeln vorstellen können, gehen wir für den Rest des Tutorials davon aus, dass Du mit dem voreingestellten Standardtemplate Twenty Twenty weiterarbeitest.

Schritt 7: Konfiguration Deines WordPress Themes

Du wünschst Dir, dass Du Deine Templates an Deine Anforderungen und Deine Marke selbst anpassen kannst? Dann ist dieser Schritt genau richtig für Dich, denn das machen wir jetzt gemeinsam. Klicke einfach auf den Customizer.

WordPress Customizer

Bevor Du Dich entscheidest, was Du an Deinem Theme genau anpasst, zeigen wir Dir hier in Kürze die wichtigsten Möglichkeiten. Damit hast Du eine klare Grundlage für Deine Entscheidungen und kannst passend zu Deinen Wünschen und Zielen Änderungen vornehmen.

WordPress Website Customizer

Oben im Customizer siehts Du zunächst nochmal den Namen Deiner Website (hier Tutorial) sowie den Theme Namen (Twenty Twenty). Theoretisch kannst Du von hier aus das Theme wechseln. Sobald Du bereits eigene Inhalte eingestellt hast, ist das ein sehr schnelle Variante zwischen zwei, drei Themes, die Du vorher ausgesucht hast zu wechseln und direkt auf der rechten Seite die Vorschau Deiner Seite zu sehen.

Die eigentlichen Schwerpunkte des Customizers kommen aber danach (rot umrandet):

1. Website Informationen

Die Website Informationen sind extrem wichtig. Hierbei handelt es sich um Einstellungen, mit der Du Deine Marke und Identität preisgibst. Auch wenn Du sonst nichts änderst, hier solltest Du definitiv Änderungen vornehmen.

WordPress Website Customizer

Du kannst hier Dein Logo hinzufügen, den Titel und Subtitel Deiner Seite ändern sowie ein sogenanntes Favicon hinzufügen, dass als eine Art „Minilogo“ oben in den Tabs erscheint (bei Windows-Rechnern, Apple-Gerate haben das in der Regel nicht). Je nach Gerät wird das Favicon auch neben dem Seitentitel in der Google Suchergebnissen angezeigt und erhöht so Deine Sichtbarkeit.

WordPress Website erstellen – Alt-Attribute

Beim Hochladen der Bilder (Logo / Favicon) solltest Du darauf achten, dass sie einen sprechenden Titel sowie einen Alternativtext haben. Während der Titel für die normale Anzeige in den Suchergebnissen relevant ist, ist der Alternativtext für Blinde wichtig, die Dein Logo zwar nicht sehen können, aber hierüber Informationen erhalten sollen. Auch wenn blinde Personen nicht zu Deiner Hauptzielgruppe gehören, solltest Du darauf achten diese Inhalte grundsätzlich bei allen Bildern zu pflegen. Der Alternativtext (auch ALT-Attribut genannt) wird von Suchmaschinen wie Google positiv bewertet, so dass Du damit Dein Ranking auf einfacher Weise positiv beeinflussen kannst.

WordPress Website erstellen – Logo ersetzt Titel

Sofern Du ein Logo auf Deine Seite hinzufügst, sei noch folgendes anzumerken: Die Platzierung des Logos konkurriert mit der Position des Titels. Hier wird davon ausgegangen, dass Du entweder Dein Logo darstellen möchtest oder anstelle des Logos Deinen Namen bzw. Firmennamen als Titel hinterlegen willst. Letzteres macht vor allem dann Sinn, wenn Du ein Schriftlogo hast, dessen Schrift Du sowieso für Deine Website verwendest, dein bisheriges Logo keine gute Qualität aufweist oder Du bisher noch kein Logo hast.

Zu guter Letzt zu diesem Punkt: Der Subtitel – auch Untertitel genannt – wird in der Desktopansicht rechts neben dem Logo bzw. dem Titel angezeigt, sofern er ausgefüllt ist.

Du solltest Dir aber bewusst, sein, dass er in der Tablet-Ansicht unterhalb des Titels / Logos platziert ist (s.u.) und in der mobilen Version automatisch ausgeblendet ist, um Platz zu sparen. Wirklich relevante und längere Inhalte, die auf allen Geräten zu lesen sein sollen, sollten daher hier nicht drinstehen.

WordPress Website erstellen – Tablet Ansicht

Die unterschiedlichen responsiven Ansichten (Desktop / Tablet / Handy) kannst Du Dir grundsätzlich immer schnell per Klick auf die unten angezeigten Symbole anschauen.

2. Farben Deiner Website

Mit den Farbeinstellungen hast Du die Möglichkeit Deine Website farblich an Deine individuelle Farbpalette anzupassen.

Tipp: Wenn Du noch keine Farbpalette hast, macht es jede Menge Spaß mit Farbtools zu experimentieren. Zum Beispiel mit dem Adobes Color CC Color Wheel. Das Tool ist kostenlos. Das schöne hierbei ist, dass Du auch ein Foto hochladen und hiervon die Farbtöne entnehmen kannst. Wenn Du z.B. schon genau weißt, dass Du eine ganz bestimmte Fotografie als Startbild haben möchtest, kannst Du so alle anderen Farben auf Deiner Seite hierauf abstimmen. Allerdings sollten dann auch alle anderen Fotos aufeinander abgestimmt sein.

Wenn Du mit den Farben unsicher bist, kann ich Dir sehr ans Herz legen, nicht zu viele Farben zu verwenden und im Zweifel eher dezente oder als elegant angesehene Hintergrund-Farben zu verwenden. Weiß ist keinesfalls eine schlechte Wahl, wenn Du möchtest, dass Deine Inhalte wie ausdrucksstarke Fotografien Raum erhalten, um zu wirken.

Bei der Farbeeinstellung über den Customizer kannst Du grundsätzlich 3 Farben wählen:

  • Die Hintergrundfarbe für den „Body“ – alle Bereiche außer den Header und Footer
  • Background color bzw. Hintergrundfarbe für Header und Footer
  • Sowie eine Akzentfarbe – z.B. für Links im Menü und Buttons

Änderst Du die Hintergrundfarbe von einer hellen Farbe in eine dunkle, ändert sich die Schriftfarbe automatisch mit, so dass Deine Besucher Deine Texte immer lesen können.

WordPress Website erstellen – Automatische Schriftfarbe

3. Theme-Options

In den Theme-Optionen lässt sich zum Beispiel einstellen, ob das Suchfeld im Header angezeigt werden soll oder eine Autor-Biografie auf den Blogbeiträgen. Was sich hier einstellen lässt, hängt extrem von Deinem Theme ab.

4. Hintergrundbild für Deine Webseiten

Falls Du anstelle einer Hintergrundfarbe lieber ein Hintergrundbild haben möchtest, kannst Du das über „Hintergrundbild“ hochladen und konfigurieren. Je nach Motiv macht es z.B. Sinn das Bild eher links- oder rechtsbündig auszurichten.

Wenn Du mit Hintergrundbildern arbeitest, solltest Du darauf achten, dass Du ein Bild wählst, dass nicht zu viele Kontraste aufweist. Also ein Bild das eher hell oder eher dunkel gehalten ist. Du wirst sicher schnell merken warum: Die Schriftfarbe, ist entweder durchgehend hell oder dunkel. Wenn Du ein Foto verwendest, dass einen stärkeren Kontrast aufweist, werden Deine Besucher je nach Displaygröße und Textumfang mehr oder weniger große Probleme haben, den Text zu lesen.

Wenn Du grundsätzlich planst Fotografien unabhängig vom Hintergrund zu verwenden – z.B. ein Teamfoto, Projektbilder oder Bilder aus Deinem Büro – dann solltest Du besser auf ein Hintergrundbild verzichten oder es sehr dezent halten – z.B. in Form einer dezenten Wand, so dass man nur eine leichte Struktur erkennt. Andersfalls wirkt Deine Seite schnell überfüllt, was in Zeiten der Informationsflut selten gut ankommt.

5. Die Menüs Deiner neuen Website

Auf die Menüs solltest Du auf jeden Fall auch einen Blick drauf werfen. Insgesamt kannst Du bis zu 5 Menüs einstellen:

1. Das Primäre Menü:

    • Dieses siehst Du in der Desktop-Ansicht in ausgeschriebener Form oben im Menü
    • Sofern Du bei der ausgeschrieben Menü-Variante bleibst, kannst Du hierüber die Reihenfolge der angezeigten Seiten per Drag-and-Drop ändern, Seiten rausnehmen oder hinzufügen.
    • Tipp: Da es heute typisch ist, über das Logo bzw. den Seitentitel zurück zur Startseite zu gelangen, kannst Du z.B. die Seite „Startseite / Home“ aus dem Menü nehmen. So gewinnst Du Platz und wertest Deine Seite auf. Ausnahme: Deine Zielgruppe ist eher Ü70, da kann die zusätzliche Information sinnvoll sein.

WordPress - Primäres Menü 1

2. Das Primäre (2) Menü:

    • Hierbei handelt es sich um die – in der Desktop-Ansicht – nicht ausgeschriebene Menü-Variante. Desktop- und mobiles Menü sind in diesem Fall gleich.
    • Diese Menüvariante wird oft aus Designgründen verwendet, um Inhalten der Startsequenz mehr Raum zu geben. Da die Navigation für Deine Besucher dadurch aber einen Klick länger dauert und je nach Zielgruppe, dass einer zu viel sein kann, solltest Du diesen Schritt für Deine Zielgruppe und Deinen Webauftritt bewusst entscheiden.
    • Definitiv brauchst Du bzw. Deine Website-Besucher aber keine zwei Menüs direkt nebeneinander. Daher kannst Du entweder das Primäre Menü 1 oder 2 komplett löschen. Egal welche Variante Du löscht, in der mobilen Ansicht wird automatisch immer das mobile Menü (nicht ausgeschriebene Form) angezeigt.

WordPress Website erstellen – Menü 2

3. Das Social-Links-Menü:

    • Dieses wird vor dem Footer ganz unten angezeigt, sowie im unteren Teil des mobilen Menüs.
    • Dieses Menü lohnt sich natürlich nur, wenn Du auch tatsächlich in den Sozialen Medien (beruflich) aktiv bist und von Deiner Seite darauf verlinken willst.
    • Über den Individuellen Link kannst Du hier direkt auf Deine Profile verlinken, was Du in dem Fall auf jeden Fall tun solltest. Prüfe daher vor Veröffentlichung vorsichtshalber nochmal ob alle Links richtig gesetzt sind und nicht ausversehen noch ein Link zu einem Social Media Auftritt von WordPress geht.

WordPress Website erstellen – Social Links Menü

4. Mobiles Menü:

    • Hierüber kannst Du ein zusätzliches Menü anlegen, dass von den Inhalten für die Desktopansicht abweicht.

5. Footer Menü:

    • Das Footermenü bietet eine weitere Möglichkeit nochmal auf bestimmte Seite zu verlinken. Manchmal lohnt es sich von hier auf bestimmte, ausgewählte Unterseiten zu verlinken – z.B. auf Serviceseiten. Allerdings ist das Footermenü auch eine gute Möglichkeit, um rechtlich korrekt auf Deine rechtlichen Pflichtseiten wie Datenschutz und Impressum (z.T. auch AGBs) zu verlinken. So stören diese Seiten im Hauptmenü nicht, sind aber da und werden auch eher im Footer erwartet.

6. WordPress Widgets

Die Widgets erlauben es Dir Inhalte zu Deinem Footer hinzuzufügen – unabhängig vom Footermenü. So wird z.T. davon ausgegangen, dass man im Footer die Adresse bzw. Kontaktdaten findet.

7. Startseiteneinstellungen für Deine Homepage

Diese findest Du auch im Backend nochmal, aber da wir gerade hier sind: Hier kannst auswählen, welche Seite Du als Startseite sehen willst, und welche Seite Deine Blogübersichtseite ist.

Schritt 8: Deine ersten Inhalte veröffentlichen

WordPress bietet von Haus aus 2 Arten an, Inhalte zu veröffentlichen. Zum einen über die sogenannten Seiten, zum anderen über Beiträge.

Sofern nicht anders eingestellt, erscheinen die Beiträge automatisch auf der Blogseite und sind dort in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (der aktuellste Beitrag steht ganz oben) zu sehen. Sie können nach Kategorien und Schlagwörtern sortiert werden und sind für Inhalte gedacht, die im Laufe der Zeit an Wert verlieren können. Beispielsweise, weil die Eröffnung eines neuen Geschäfts ein Jahr später keine Neuigkeit mehr ist, sondern altbekannt.

Seiten dagegen sind für Inhalte gedacht, die dauerhaft Bestand haben. Beispielsweise für die Kontaktseite, „über uns“-Seite oder Seiten, welche die Leistungen und Stärken des Unternehmens beschreiben. Die Hauptseiten werden typischerweise direkt aus dem Menü verlinkt, so dass Deine Besucher dort schnell hingelangen können. Zu den Seiten zählen aber auch Unterseiten oder weniger prominente Seiten wie Datenschutz und Impressum. Diese werden dann z.B. aus dem Footer, oder bei Unterseiten, von der jeweils dazugehörigen Mutterseite aus verlinkt. Beispielsweise kann es eine Leistungsübersicht geben, von der auf einzelne Leistungen verlinkt wird.

Einen ersten Beitrag in WordPress erstellen

Starten wir mit der Erstellung Deines ersten Beitrags. Keine Sorge, wenn Du jetzt noch nicht Deine Inhalte hierfür fertig hast. Du kannst jederzeit Deinen Beitrag bearbeiten und aktualisieren – und wenn Du Dich wohler fühlst in zunächst als Entwurf speichern, bevor Du ihn veröffentlichst.

WordPress Website - Neuen Beitrag erstellen

Die neueren Standard-Themes wie Twenty Twenty arbeiten mit dem sogenannten Block-Editor. Auch bekannt als Gutenberg-Editor. Eine Entwicklung die in der WordPress Community zu sehr starken Diskussionen geführt hat. Unter anderem weil Sie zwar für Anfänger Vorteile bringt, jedoch für anspruchsvollere Seiten durchaus neue Hürden und Komplikationen. Da Du aber gerade mit WordPress neu und ohne große Programmierkenntnisse durchstartest, können wir uns auf die Vorteile für Dich konzentrieren.

Der neue Editor öffnet sich seit dem WordPress Release 5.4 automatisch im Vollbildmodus. Ziel des Editors ist es, dass Du möglichst einfach mittels Blöcke Deine neue Seite oder Deinen neuen Beitrag aufbauen kannst.

Hinweis: Für diejenige, die lieber nicht im Vollbild-Modus oder außerhalb des Block-Editors arbeiten wollen, zeige ich weiter unten, welche Einstellungen genau das ermöglichen. So kann jeder mit seiner bevorzugten Editor- und Ansichts-Variante die Seite erstellen.

Du siehst direkt eine Einladende blinkende Überschrift, die Dich auffordert, einen eigenen Namen für Deinen neuen Beitrag zu vergeben. Im Anschluss hieran kannst Du einfach im normalen Text weiterschreiben oder einen bestimmten Block hinzufügen. Wie das geht zeige ich Dir jetzt:

Klicke zunächst auf eines der + Zeichen. Wahlweise direkt unterhalb des Titels oder oben neben dem WordPress-Logo.

WordPress Website - Block hinzufügen

WordPress Block-Arten

Es öffnet sich ein Modal aus dem Du aus einer Vielzahl unterschiedlichster Blöcke auswählen kannst. Hier eine kleine Übersicht:

Blöcke die sehr häufig verwendet werden wie Überschriften oder Absätze findest Du direkt unter „Meistgenutzt“.

Unter „Allgemein“ findest Du typische Blöcke wie eine Galerie, ein Video, aber natürlich auch wieder Zitate und Überschriften.

„Formatierungen“ hält Blöcke bereit, die mittels Code angepasst werden können, aber auch leichte Formatierungen wie links- oder rechtsbündige Texte und Tabellen.

Typische „Layout-Elemente“ sind Spalten, Buttons oder auch die Anordnung von Text und Medien zueinander.

Unter Widgets findest Du die Einbindung für einen Kalender, Blogarchive, Schlagwort-Wolken oder auch Social Icons.

Zu guter Letzt findest Du unter „Einbindungen“ Möglichkeiten Beiträge aus bestimmten Medien einzubinden. Zum Beispiel von YouTube, Vimeo oder auch Twitter, Spotify und Instagram.

WordPress Blockarten

Block-Bestandteile

Jeder dieser Blöcke besteht grundsätzlich aus 3 Bestandteilen – unabhängig von der Art des Blocks. Hierzu zählt neben dem eigentlichen inhaltlichen Block, die Blocksymbolleiste, die beim Hover über dem Block angezeigt wird, sowie einer Block-Seitenleiste, über die zusätzlichen Einstellungen vorzunehmen sind. Welche Einstellungen jeweils über die Symbol- und Seitenleiste auszuwählen sind, hängt vom jeweiligen Block ab.

Beispielsweise kann man bei einem „Absatz“-Block über die Symbolleiste einstellen, ob der Text linksbündig dargestellt werden soll, fett oder kursiv geschrieben werden soll oder ein Wort hieraus z.B. auf eine andere Seite verlinken soll.

WordPress Website Blockeinstellungen

Im der Seitenleiste für „Absatz“ finden sich dagegen Einstellungen zur Schriftgröße und Farbe.

Sobald Du mit einem Block fertig bist, kannst Du durch „Enter“ einen neuen Block anlegen.

 

Dokument-Einstellungen für Deinen WordPress-Beitrag

Neben Deinen Inhalten und Deinen Blöcken kannst Du auf der rechten Seite grundsätzliche Einstellungen zu Deinem neuen Beitrag vornehmen.

WordPress Website erstellen – Dokumenteneinstellung

 

Hierzu zählen:

  • Sichtbarkeit & Status:

Hier kannst Du z.B. einstellen, ob Dein Beitrag sofort bei Speichern veröffentlicht wird, als Entwurf gespeichert wird, oder zu einem bestimmten Datum veröffentlicht werden soll

  • Permalink:

Der Link unter dem Dein neuer Beitrag veröffentlicht wird. Weiter unten in Schritt 9 zeige ich Dir noch, wie Du den ändern kannst, um eine für Suchmaschinen sowie Besucher optimierten Link zu erhalten.

  • Kategorien:

Hierüber kannst Du Deine Beiträge bestimmten Kategorien zuordnen und auch Kategorien in diesem Zuge anlegen. Sofern Du keine Kategorie auswählst ist Dein Beitrag immer der Kategorie „Allgemein“ – einer Standard-Kategorie – zugeordnet. Wie Du die Standard-Kategorie ändern kannst, zeige ich Dir ebenfalls in Schritt 9 – WordPress Einstellungen.

  • Schlagwörter:

Hier können bestimmte, zum Beitrag passende Schlagwörter ergänzt werden. Wichtig ist, dass diese auch tatsächlich mit Deinem Beitrag was zu tun haben, damit Personen, die auf diese Schlagwörter reagieren nicht irritiert sind, wenn sie Deinen Beitrag lesen. Schlagwörter sind vor allem dann interessant, wenn Du auf Deiner Seite Schlagwort-Wolken platzierst, über die Deine Besucher auf diese Begriffe hingewiesen werden.

  • Beitragsbild:

Jeder Beitrag kann grundsätzlich mit einem Beitragsbild ausgestattet werden. In der Regel ist es oben am Beitragsanfang platziert. Auch wenn es im Editor-Modus nicht angezeigt wird, kannst Du Dir die Positionierung später über „Vorschau“ anzeigen lassen, um einen Eindruck zu bekommen, wie Dein Bild wirkt. Nicht bei jedem Theme wird das Beitragsbild auch tatsächlich innerhalb des Beitrags ausgespielt. Zum Teilen ist es nur auswählbar, damit Dein Beitrag bei Verlinkung in den Sozialen Medien mit Bild dargestellt werden kann.

  • Textauszug:

Die Textauszüge können kürzere Texte sein, die z.B. auf der Blogübersichtsseite als eine Art Teaser für den Beitrag dargestellt werden. Dies geschieht allerdings nur dann, wenn Du über den Customizer die entsprechende Einstellung vorgenommen hast.

  • Diskussion:

Über den Punkt Diskussionen kannst Du Dich bewusst gegen oder für die Zulassung von Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks hinsichtlich des einzelnen Beitrags entscheiden. Allgemeine Einstellungen hierzu, die übergreifend gültig sein sollen, werden in Schritt 9 in den allgemeinen Einstellungen von WordPress vorgenommen.

  • Beitrags-Attribute:

Hierüber kannst Du letztendlich eine Auswahl zum verwendeten Template für die Seite vornehmen. Je nach Theme stehen Dir hier verschiedene Templates mit entsprechenden Layouts zur Verfügung.

WP Editor – Weitere Allgemeine Einstellungen

Wie versprochen kommen ich nochmal zu den allgemeinen Einstellungen zurück. Diese findest Du ganz rechts oben per Klick auf die 3 untereinander angeordneten Punkte.

WordPress Website erstellen – Beitrag Grundeinstellungen

 

Hier kannst Du z.B. einstellen, ob die Symbol- bzw. Werkzeugleiste des jeweils zu bearbeitenden Blogs direkt am Blog oder immer oben in der obersten Leiste angezeigt wird.

Daneben lässt Dich der Spotmodus auf den jeweiligen Blog besser fokussieren, in dem alle anderen Bereiche etwas heller dargestellt werden (Geringer Opacity).

WordPress Website erstellen – Beitrag Grundeinstellungen 2

Hierüber lässt sich aber auch steuern, ob Du im Vollbildmodus arbeitest, oder aus der Backend-Ansicht heraus. Diese sieht mit Gutenberg-Editor ähnlich der Vollbildansicht aus, aber Du kannst in der – nach einer Zeit – gewohnten Backend-Umgebung bleiben und alle anderen Backendeinstellungen schnell einstellen.

WordPress Website erstellen – ohne Vollbild

Wenn Du den Block-Editor komplett ausschalten möchtest, kannst Du das am besten über ein Plugin-Regeln. Gehe hierzu einfach im Backend auf „Plugins“, klicke auf „Installieren“ und schreib in die Suche schlichtweg „Gutenberg disable“. Du wirst mindestens 2 Plugins finden, die mit sehr guter Bewertung bewirken, dass Du einen „normalen“ Editor erhältst. Normal heißt in dem Fall wie vor Gutenberg und wirkt auf viele ähnlich wie Microsoft Word. Ohne Blöcke aber sehr solide und für den ein oder anderen einfach angenehmer.

Zum Aktivieren des gewünschten Plugins fehlen Dir dann noch 2 Schritte: oben rechts beim ausgewählten Plugin einmal auf „installieren“ klicken – und wenn die Installation durch ist auf „aktivieren“

WordPress Website erstellen – Gutenberg deaktivieren

Hinweis: Der Vollständigkeitshalber sei hier erwähnt, dass man den Gutenberg Editor natürlich auch über die functions.php deaktivieren kann, sprich ohne Plugin. Als Anfänger und insbesondere ohne Programmierkenntnisse würde ich Dir aber dringend davon abraten.

So far – So sieht der Editor dann ohne Gutenberg aus.

WordPress Website erstellen – Editor ohne Gutenberg

Die normalen Dokumenteinstellungen sind weiterhin rechts zu finden. Formatierungen, Links u. ä. kann über die Werkzeugleiste oberhalb des Texteditors ausgewählt und hinzugefügt werden.

Unabhängig vom Editor und den zuvor vorgenommen Einstellungen zur Ansicht (Vollbild / Fokus…) möchte ich Dir zum Schluss empfehlen, immer nochmal Deinen Beitrag vor Veröffentlichung als Vorschau anzuschauen. Auch wenn beim Gutenberg-Editor der Eindruck erweckt wird, dass Deine Seite nachher so aussieht, wie Du sie gerade erstellst. Die eigentliche Seite weicht nachher mal mehr mal weniger hiervon ab – und das sowohl inhaltlich, als auch gestalterisch. So wird wie oben erwähnt das Beitragsbild z.B. zunächst im Editor nicht mit dargestellt und auch Einbindungen erscheinen zunächst als reine Links. Die „Vorschau“ findest Du jeweils rechts oben. So kannst Du Dir ein echtes Bild Deines Meisterwerks machen, ggf. nochmal Änderungen vornehmen und dann Deinen neuen WordPress Beitrag veröffentlichen.

Eine neue Seite in WordPress erstellen

Die Erstellung einer neuen Seite verläuft prinzipiell genauso wie für einen neuen Beitrag. Unterschiede kann es z.B.in den auszuwählenden Templates für die jeweilige Seite (zu finden ähnlich wie bei den Beiträgen – rechts in den Dokumenteinstellungen unter „Seiten-Attribute“) sowie darin, dass es z.B. keine Kategorien und Schlagwörter für Seiten gibt.

Schritt 9: Wahleinstellungen Customizer oder Backend

Insbesondere beim Menü als auch bei den Widgets kannst Du sowohl aus dem Backend Deines WordPress sowie aus dem Customizer heraus Anpassungen vornehmen. Der Umfang im Backend ist etwas umfangreicher, vom Prinzip her aber gleich.

WordPress Menü

Beim Menü aus dem Backen heraus kannst Du jeweils links aus Deinen Seiten, Beiträgen und Kategorien wählen oder auch individuelle Links zum Menü hinzufügen. Hierfür wählst Du die entsprechende Seite bzw. Beitrag aus und schiebst Sie mit Drag-and-Drop ins Menü. Achte hierbei drauf, dass Du zuvor das richtige Menü ausgewählt hast, falls Du z.B. ein Primäres Menü, ein Social-Links-Menü und ein Footer-Menü hast. Sobald Dein neuer Link zum Menü hinzugefügt ist, kannst Du ihn wieder per Drag-and-Drop an die richtige Position verschieben.

WordPress Website erstellen – Menü einrichten

 

WordPress Widgets

Bei den Widgets siehst Du im Backend recht übersichtlich welche Widgets Du alles zur Auswahl hast und kannst Sie entsprechend zum Footer hinzufügen.

Hier kannst Du bei Bedarf auch gleich Deine in den Widgets hinterlegten Texte und Infos anpassen bzw. grundsätzlich erstmal hinterlegen.

WordPress Website erstellen – Widgets einrichten

Schritt 10: WordPress Einstellungen

Vielleicht wunderst Du Dich, dass wir uns jetzt erst die eigentlichen WordPress-Einstellungen anschauen. Das liegt daran, dass es zum einen schöner ist, sich erstmal etwas mit dem eigentlichen System vertraut zu machen, zum anderen daran, dass Du die Einstellungen prinzipiell erst brauchst, wenn Du tatsächlich Inhalte hast und live gehst oder zusätzliche Benutzer Dein WordPress pflegen sollen.

Los geht’s!

Alle grundsätzlichen WordPress-Einstellungen findest Du im Backend-Menü auf der linken Seite unter „Einstellungen“. Die jeweilige Einstellungsseite auf der Du stehst, wird links im Menü in fett angezeigt, was hier zunächst „Allgemein“ ist.

WordPress Website erstellen – Allgemeine Einstellungen 1

Unter den allgemeinen Einstellungen findest Du Deinen zuvor bereits vergebene Titel Deiner Website, Deinen Sub- bzw. Untertitel sowie Deine Domain, also die URL unter der Deine Website zu finden ist.

Daneben findest Du hier folgendes:

  • Die Domain der Webseite:

Achtung in der Regel ist hiermit die gleiche URL gemeint wir für Deine Website. Bei Mehrsprachigen Websites aber zum Beispiel nicht.

  • Die E-Mail-Adresse des Administrators:

Das sollte in dem Fall Deine eigne Mail-Adresse sein. Inzwischen erfolgt in regelmäßigen Abständen von WordPress selbst die Anfrage, ob Deine Admin-Mailadresse noch aktuell ist. Falls Du also ca. alle halben Jahre mal bei der Eingabe Deines Passwortes um eine Aktualitäts-Bestätigung gebeten wirst, ist das korrekt.

  • Mitgliedschaft:

Diese kannst Du anklicken, wenn sich Deine Besucher für Updates registrieren dürfen.

  • Standardrolle eines neuen Benutzers:

Hier empfehle ich Dir aus Sicherheitsgründen erstmal „Abonnent“ beizubehalten. Du kannst bei der Anlegung der einzelnen Nutzer jeweils nochmal entscheiden, welche Rolle – und damit auch Rechte – genau die Person haben darf.

  • Die Sprache Deiner Website:

Achtung es gibt neben der normalen Variante „Deutsch“ auch „Deutsch Sie“. Da es mit „Deutsch Sie“ immer wieder zu Problemen, insbesondere mit anderen Sprachvarianten kommt, achte hier vorsichtshalber darauf, dass Du die normale Variante gewählt hast.

  • Zeitzone, Datum, Uhrzeit und der Tag des Wochenbeginns:

Diese Einstellungen sind vor allem für Deine Beiträge, insbesondere den zeitlichen Hinweisen zum Erscheinungsdatum Deiner Beiträge und deren genauen Veröffentlichung relevant. Zum Beispiel wenn Du planst einen neuen Beitrag zu einer bestimmten Uhrzeit zu veröffentlichen.

WordPress Einstellung – Schreiben

Wenn Du Dich dafür entschieden hast zukünftig einen eigenen Blog zu haben kannst Du hier folgende Konfigurationen vornehmen:

  • Standard-Beitragskategorie:

Hier ist von WordPress immer die Kategorie „Allgemein“ für alle Fälle hinterlegt. Sofern Du diese Kategorie nicht nutzen willst kannst Du ein beliebige – zuvor von Dir angelegte – Kategorie als mögliche Standard-Kategorie hinterlegen. Diese wird dann immer automatisch hinterlegt, sofern Du im jeweiligen Beitrag keine andere auswählst.

  • Standard-Beitragsformat:

Wenn Du Deinen Blog normal nutzt, fährst Du hier mit „Standard“ in der Regel sehr gut. Wenn Du eher planst Videos oder Bilder in Galerieform zu veröffentlichen macht es vielleicht Sinn hier zuvor Galerie, Bild oder Video zu wählen. Am besten ist es das kurz auszutesten, wenn Du die ersten Beiträge in der von Dir gewünschten Form fertig hast.

  • E-Mail-Veröffentlichung:

Für den Fall, dass Du Deine Beiträge nicht im System selbst erfassen und gestalten willst, sondern per Mail veröffentlichen willst, so findest Du hier eine Möglichkeit dafür.

WordPress Website erstellen – Grundeinstellung Schreiben

 

WordPress Einstellung – Lesen

Die Einstellungen unter Lesen, sind nicht nur für Deine Leser relevant, sondern auch für den Aufbau und die Sichtbarkeit Deiner Seite und Inhalte allgemein.

  • Deine Startseite zeigt:

Sofern Deine Startseite nicht zugleich Deine Blogübersichtseite sein soll, klickst Du hier „eine statische Seite“ an und wählst diese unter „Homepage“ konkret aus.

Da die Beitragsübersichtseite dann nicht die Homepage ist, musst Du für die Beiträge hier noch zusätzliche mit angeben, wie die hierzugehörige Übersichtsseite / Archivseite heißt. Meistens Blog oder News. Um die Homepage und Beitragsübersichtseite auswählen zu können, müssen beide zuvor als Seite angelegt worden sein.

  • Blogseiten zeigen maximal:

Die Grundeinstellung von 10 bedeutet, dass auf Deiner Übersichtsseite 10 Beiträge pro Seite angezeigt werden. Sofern Du keine Verlinkung zu einer 2. Archivseite hast, sind ältere Beiträge dann nicht mehr sichtbar. Theoretisch kannst Du hier quasi unendlich viele Beträge reinschreiben. Beachte nur, dass die Ladezeit Deiner Blogseite sich dadurch verschlechtert je mehr Beiträge Du veröffentlichst.

  • Newsfeeds zeigen die letzten…:

Dieser Hinweis zur Anzahl der Newsfeeds ist relevant, wenn Deine Beiträge auch im RSS-Feed von jemanden erscheinen sollen. Es geht bei dieser Einstellung um die initiale Anzeige Deiner Beiträge.

  • Füge für jeden Beitrag in einem Feed Folgendes hinzu:

Hier kannst Du nach belieben den kompletten Beitrag anzeigen lassen oder nur einen Kurztext, der „Lust auf mehr“ macht und Deine Leser so auffordert auf die Beitragsseite zu gehen, um weiter zu lesen. Beides hat seine Vor- und Nachteile hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung.

  • Sichtbarkeit für Suchmaschinen:

Solange Deine Seite noch nicht fertig ist, sollte Deine Seite noch von Suchmaschinen indexiert werden. Andersrum gilt aber auch: Sobald Du gesehen werden willst, solltest Du auf jeden Fall an diese Stelle zurückkehren, um den Haken zu entfernen. Auch wenn der Hinweis in WP steht, dass die Suchmaschinen sich nicht daran halten müssen – in aller Regel werden sie es tun und Dich – bei gesetzten Haken – dadurch nicht in den Suchergebnissen anzeigen.

WordPress Einstellungen – Diskussionen

In diesem Bereich kannst Du alle Einstellungen vornehmen, die Kommentare, die Anmeldung zum Hinterlassen von Kommentaren, Pingbacks und Trackbacks betreffen. Sofern Du Kommentare zulässt ist es empfehlenswert, sie selbst freizugeben, da Kommentarfelder nicht nur für echte Kommentare und Feedbacks verwendet werden, sondern leider auch um zu Spammen. Damit die unerwünschten Kommentare nicht bei Dir auf der Seite sichtbar sind, kannst Du hier unter Diskussionen „muss der Kommentar manuell freigegeben werden“ anhaken.

WordPress Einstellungen – Medien

Hier kannst Du insbesondere die Größen Deiner Bilder und Deiner automatischen Bildzuschnitte anpassen. WordPress verkleinert die Bilder im Zweifel von selbst.

WordPress Einstellungen – Permalinks

Die Permalinks gehören zu den Einstellungen, die Du idealerweise einmal vornimmst – und zwar vor für Suchmaschinen sichtbarer Erstveröffentlichung – und dann so lässt. Hintergrund ist, dass Deine Seite idealerweise von extern verlinkt wird. Ändern sich jetzt die Links, läuft die Verlinkung ins Leere, was von potenziellen Besuchern wie auch Suchmaschinen als negativ bewertet wird.

Überleg Dir daher gut, wie Deine Links aussehen sollen. Ich persönlich bevorzuge in der Regel die Einstellung „Beitragsname“ da er selbstredend und nicht unnötig lang ist.

WordPress Website erstellen – Permalinks

Schritt 11: Benutzer anlegen

Wenn Du z.B. im Team arbeitest, möchtest Du vielleicht Deine bzw. Eure neue Seite nicht allein erstellen und pflegen. Für den Fall kannst Du unter dem Menüpunkt „Benutzer“ jederzeit neue Benutzer anlegen und mit vordefinierten Rollen ausstatten. Hierzu zählen Abonnent, Mitarbeiter, Autor, Redakteur und Administrator. Während der Abonnent kaum Rechte hat, darfst Du als Administrator alle Einstellungen nach Belieben vornehmen.

Schritt 12: WordPress Plugins

Zu guter Schluss möchte ich Dich darauf hinweisen, dass es in WordPress tolle Plugins gibt, die Du z.T. komplett kostenlos verwenden kannst. Mithilfe der Plugins kannst Du Deine neue Website z.B. gestalterisch oder funktional aufwerten, rechtskonform machen oder für die Suchmaschinen optimieren.

So ist zum Beispiel die DSGVO konforme Einbindung von Google Maps problemlos möglich.

Unsere TOP 10 haben wir Dir in unseren Beitrag „Die 10 besten WordPress Plugins“ zusammengestellt.

Learnings – WordPress Website erstellen

Zusammenfassend kann man festhalten, dass es nicht schwer ist, eine eigene WordPress Webseite zu erstellen. Mit den richtigen Tools und ein wenig Lernbereitschaft kannst Du selbst Deine eigene Website betreiben. Mit WordPress.org erhältst Du Dein eigenes Content Management System. Du bleibst Herr Deiner Daten und kannst Deine eigenen Inhalte Im Web veröffentlichen. Du entscheidest selbst bei welchem Hoster Du Deine Webseite installierst. Du kannst Deine Website jederzeit ohne Wenn und Aber zu einem anderen Hosting Anbieter umziehen.

Das macht dich unabhängig von Preiserhöhungen, Konditionsänderungen, Restriktionen durch Plattformanbieter. Außerdem hast Du die besten Chancen bei Google und Co gefunden zu werden.

Durch Die Tipps in diesem Tutorial schaffst Du das auch ganz ohne Programmierkenntnisse.

Wir wünschen Dir viel Spaß und gutes Gelingen. Sollten Doch mal Fragen auftauchen nimm gerne mit uns Kontakt auf.

Jennifer Weyers

Jennifer Weyers

CEO eXactly Webdesign - Ihrer Webdesign Agentur aus Hamburg.

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