9. November 2019 | Jennifer Weyers

Smart Blogging: In 3 einfachen Schritten effizienter bloggen

Smart Blogging: In 3 einfachen Schritten effizienter bloggen

Du hast die Gerüchte von Partnern gehört.

Sie lassen Dich zweifeln.

Lohnt sich bloggen wirklich nicht mehr? Bist Du zu spät dran, um damit anzufangen?

All die Zeit, die Du fürs bloggen aufwendest oder planst aufzuwenden – macht das noch Sinn? Wie kannst Du diese Zeit vor Dir selbst und anderen gerechtfertigten?

Es hängt alles davon ab, was Du daraus machst. Ob Du es schaffst Inhalte zu erstellen, die Deine Zielgruppe zu erreichen, zu überzeugen und ggf. zu neuen Kunden und echten Fans zu machen.

Erfolgreiche Blogger schaffen genau das. Die 3 essenziellen Schritte, die Du von Ihnen lernen kannst, um auf einer cleveren Art erfolgreich zu bloggen und Zeit, Wissen und Fans gewinnen, verrate ich Dir in diesen Artikel.

Bist Du bereit?

Let’s go!

 

1. Schlüssel zum Erfolg: Planung

Oaah… ok, ich weiß. Es gibt Menschen, die lieben Planungen und andere die einfach endlich loslegen wollen. Beides ist super – vor allem, wenn beides zusammenkommt.

Wie meine ich das?

Sich vor jedem Post neu zu überlegen, was man schreiben will, warum man schreibt und wen man damit wie erreichen will kann extrem viel Zeit kosten. Auch jedes Mal einen anderen Weg einzuschlagen, ist eher wie ein Tropfen auf dem heißen Stein und kann eher zu einer Verwirrung der Leser, als zu als zu echten Fans führen. Gleichzeitig bringt es jedoch auch nichts so lange zu planen, dass man vor lauter planen nicht mehr zum Bloggen kommt.

Was Du daher brauchst, ist ein klarer Plan, den Du schnell erstellen kannst und der Dich gleich ins Handeln bringt.

Wie Du einen Blog planst – Best Practice für Anfänger & Experten

Was erfolgreiche Blogger jetzt machen, um sich nicht in die Planung zu verstricken ist folgendes:

Fokussierung auf das Wesentliche.

Für Dich heißt das in dieser Phase: Thema, Ziel und Zielgruppe festlegen.

Schauen wir uns die Punkte einmal genauer an:

Zielgruppe festlegen

Falls Du auch zu denjenigen gehörst, deren Inhalte eigentlich für jeden interessant sein könnten, nimm Dir einen Moment Zeit, Dir genau zu überlegen für wen Du schreibst. Warum?

Kennst Du den Spruch „Wer für jeden schreibt, schreibt für keinen.“?

Je genauer Du weißt, für wen Du schreibst, umso eher kannst Du Dich in sie hineinversetzen, sie verstehen und sie mit echten Mehrwerten genau dort abholen, wo sie stehen. Das hilft nicht nur Deiner Zielgruppe, sondern auch Dir erheblich.

Stell Dir vor, Deine Zielperson wäre Deine beste Freundin. Du wüsstest genau, wie sie sich fühlt, welche Fragen und Wünsche sie hat. Wie einfach würde es Dir dann fallen, Inhalte zu erstellen, die sie versteht und wirklich braucht? Wenn Du diesen Schritt schaffst, hast Du schon fast gewonnen.

Aber keine Sorge, Du musst nicht von Anfang schon so ein klares Bild vor Augen haben. Auch eine besten Freundin lernt man irgendwann mal zum ersten Mal kennen. Und doch: meistens weiß man sofort, dass man diese Person sympathisch findet und gerne mehr Zeit mit ihr verbringt.

Dieses gewisse „Etwas“, das im ersten Moment so entscheidend ist, kannst Du optimieren, in dem Du Dir vorab so gut es geht ein Bild von Gegenüber machst. Z.B. in dem Du in sozialen Medien recherchierst, wofür sie sich interessiert, welche Fragen Sie stellt oder wie sie sich fühlt. Auch Diskussionen, an denen sie teilnimmt, können hier sehr aussagekräftig sein – online, wie offline.

Thema festlegen

Hierbei geht es zunächst nicht um einen einzigen Post, sondern um das Thema Deines ganzen Blogs. Um die dahinterliegende Vision. Was willst Du mit Deinem Blog erreichen?

Klar, jeder richtige Blogger will mit seinem Blog Geld verdienen – direkt oder indirekt. Aber darum geht es hierbei nicht. Es wird sich keiner für Deine Beiträge interessieren, wenn Sie wissen, dass es Dir nur darum geht zu verkaufen. Was Deine Leser wollen, ist, dass Du sie weiterbringst.

Stell Dir daher einmal folgende Fragen:

  • Welches Problem will ich mit meinem Blog für meine Zielgruppe lösen (Hauptthema)
  • Welche Themen helfen dabei dieses Problem zu lösen (Subthemen)

Das kann z.B. so aussehen:

  • Ich will selbstständigen Frauen helfen ein Leben in Balance zu führen
  • Zeitmanagement, Ausgleichende Freizeitgestaltung, Effizientes Netzwerken, klare Kommunikation, starkes Selbstbewusstsein, Zeit für Familie & Freunde

Jeder dieser Subthemen bietet eine stetige Quelle für neue Beiträge. Das schöne hierbei ist, dass Du immer weißt, für wen Du schreibst und warum. Denn Du löst immer für Deine Zielgruppe ein Problem. Für den Start ist es gut Dir hierfür eine Übersicht zu machen und pro Subkategorie schon mal 5 Titel aufzuschreiben.

Die Titel müssen nicht perfekt sein. Es geht hier erstmal nur darum, dass Du Dir für die folgende Content Erstellung schon mal Ideen aufschreibst, zu denen Du einen Beitrag schreiben möchtest.

Ziel definieren

Und zwar das Ziel, dass Du mit jedem einzelnen Blogartikel erreichen willst.

Frag Dich hierbei:

  • Was sollen Deine Leser konkret tun, wenn sie den Blogbeitrag gelesen haben?
  • Bei Dir anrufen? Einen Newsletter abonnieren? Ein Produkt kaufen?

Es gibt viele Blogs die daran scheitern, dass die Leser nicht dazu aufgefordert werden zu handeln. Nur wenn Du das Ziel kennst, kannst Du Deine Leser auch dorthin führen und entsprechend motivieren.

Wenn Du Lust hast noch tiefer in die Content-Planung einzusteigen, kann ich Dir den Bestseller „The One Hour Content Plan“ von Meera Kothan ans Herz legen.

 

2. Erfolgsschlüssel: Content Erstellung

Der Plan steht. Du weißt, welche Zielgruppe, du mit welchen Themen erreichen willst und kennst Dein Ziel. Die ideale Voraussetzung, um jetzt loszulegen.

Doch wie?

Kennst Du auch Pläne, die man sich vornimmt und dann doch in der gedanklichen Schublade landen? Viele Neujahrspläne sind so ein Fall. Doch das muss nicht sein. Die Erstellung der Inhalte ist gar nicht so schwer, wenn man weiß wie.

Thema: Konkretisierung

Zunächst schnappst Du Dir die Ideenliste zu Deiner Subkategorie 1 und suchst Dir daraus eine Idee raus. Wenn Du nicht ganz genau schon weißt, was Du hierzu schreiben willst, versuch Dich in Deine Zielgruppe hineinzuversetzen: Wie kannst Du ihr mit diesem Thema helfen? Wie kann der Artikel sie weiterbringen?

An dieser Stelle lohnt auch eine kurze Onlinerecherche

  • Gibt es hierzu bereits online Artikel, die dein Thema aufgreifen? Dann überleg Dir welchen Mehrwert Du reinbringen kannst. Vielleicht zusätzliche Punkte oder eine andere Sichtweise?
  • Hat Deine Zielgruppe in Foren oder Gruppen zu diesem Thema schon eine Frage platziert hat, die Du beantworten kannst?

Wenn Du nach Fragen recherchierst, sei Dir bewusst, dass Deine Zielgruppe, nicht unbedingt weiß, wonach sie sucht. Henry Ford soll einmal gesagt haben: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“ An ein Auto hatte damals keiner gedacht.

Vorstrukturierung

Erstelle Dir eine grobe Struktur wie folgt:

  • Vorläufiger Titel
  • Anziehender Teaser bzw. Einleitungstext: z.B. in dem Du das Problem deiner Zielgruppe ansprichst und eine Lösung in Aussicht stellst
  • Hauptteil: notiere Dir 3 konkrete Tipps, die Deiner Zielgruppe helfen. Es können natürlich auch mehr oder weniger sein. Hierbei geht es darum den Text vor zu strukturieren und wenn Du es anhand der Tipps machst, behältst Du immer Deine Zielgruppe im Auge. D.h. Du läufst nicht Gefahr zu theoretisch oder fachmännisch zu werden.
  • Motivierender Schluss: Ein guter Texter kennt das Ziel und weiß wohin er den Leser führen will. Notier Dir daher am besten gleich, was das Ziel Deines Posts ist, damit Du es nicht aus den Augen verlierst.

Schreiben

Jetzt heißt es schreiben, schreiben, schreiben. Um leichter loszulegen, fang mit dem Textteil an, der Dir am besten liegt. Vielen Experten fällt z.B. der Hauptteil am einfachsten, weil hier ihre Expertise gefragt ist. Wenn dass bei Dir auch so ist, dann starte einfach mit dem Hauptteil. Wenn Du einmal im Schreibfluss bist, kommt der Rest fast von allein.

Du bist Dir unsicher, ob Deine Texte auch wirklich verständlich und spannend rüberkommen? Dann werf einen Blick in unseren Storytelling-Artikel. Er bietet Dir eine sehr gute Basis um Deine Botschaft klar und überzeugend rüberzubringen und Deine Leser auf einer schönen Art und Weise in den Bann zu ziehen. Keine Sorge er ist auch für B2B und für sehr fachliche Texte geeignet.

Feinschliff

Neben „Korrekturlesen“ geht es hier für Dich vor allem darum, den Titel zu prüfen. Stell Dir hierbei z.B. die folgenden Fragen:

  • Ist er für Deine Zielgruppe ansprechend und klar?
  • Kommt es rüber, dass Du eine Lösung, für Ihre Probleme hast?
  • Verwendest Du Adjektive und Keywords?
  • Eignet sich dein Titel, so dass er weitergeteilt wird?

Tipps für den optimalen Titel findest Du auch in unsere Beitrag Wie Du Überschriften so schreibst, dass Deine Zielgruppe sofort klickt.

 

3. Schlüssel zum Erfolg: Verteilung

Hurra, der erste Beitrag ist fertig! Und jetzt?

Jetzt gilt es Deine wertvollen Inhalte auch Deiner Zielgruppe zu zeigen. Natürlich kannst Du darauf warten, dass Dich Deine Zielgruppe über Google findet. Erfolgreiche Blogger gehen hier einen Schritt weiter und das würde ich Dir auch empfehlen. Setz Dich aktiv dafür einzusetzen, dass Deine Hilfe auch ankommt und Du Deine Ziele mit deinem Beitrag erreichst.

Hier ein paar Tipps die Du machen kannst:

  • Geh z.B. den Weg Deiner Recherche zurück und platziere Deinen Artikel als Lösung genau dort, wo die Fragen gestellt oder das Thema diskutiert wurde.
  • Schreib Gastbeiträge oder bitte Partner und Freunde Deinen Beitrag zu teilen
  • Poste Deine Beiträge in den sozialen Medien. Vorsicht: Da Du keine Zeit verschwenden solltest, mach das ganz gezielt. Und zwar dort, wo Deine Zielgruppe auch tatsächlich aktiv ist.
  • Sofern Du schon einen Newsletter hast, lad hierüber Deine Leser ein Deinen neuen Beitrag zu lesen
  • Vielleicht hast du darüber hinaus Kontakte, für die der Artikel besonders interessant ist, dann kannst Du sie auch persönlich anschreiben

Achtung: nicht spammen!

Wir leben in einer Welt mit Informationsflut. Achte darauf, dass Du nicht jedem alles schickst und dass Du nicht gleich mit der Tür ins Haus fällst.

Was ich damit meine?

Genauso, wie Du nicht für jeden schreibst, genauso solltest Du Deinen Beitrag auch nicht an alle schicken. Darüber hinaus hast Du mehr Erfolg, wenn Du nicht gleich nach dem ersten Beitrag dazu aufforderst ein Produkt zu kaufen. Genau wie bei Beziehungen gilt es zunächst vertrauen aufzubauen. Erst wenn Deine Leser zu Abonnenten bzw. Dauerleser werden, Dich kennen und schätzen ist der richtige Zeitpunkt an der ein oder anderen Stelle ein konkreteres Angebot zu unterbreiten – wenn Du das Ziel hast.

Auf die Plätze. Fertig. Los!

Jetzt weißt Du wie Du effizient Deine Blogartikel planst, realisierst und verteilst. Du kannst es schaffen richtig erfolgreich zu bloggen und dabei Zeit, Kunden und Fans zu gewinnen.

Worauf wartest Du noch? Leg los! Das Web wartet auf Dich!

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