17. November 2019 | Jennifer Weyers

Schreibst Du noch, oder textest Du schon? [Checkliste]

Schreibst Du noch, oder textest Du schon? [Checkliste] - professionell texten

Texten, schreiben, verfassen, ist doch alles das Gleiche, oder?

Zugegeben, „ich schreibe einen Blog“ hört sich sooo viel normaler an als „ ich texte einen Blog“.

Und doch: Kennst Du einen Texter, der gerne als Schreiber bezeichnet wird?

Klar schreiben sie Texte. Aber zielführend professionell.

Genau dieses professionelle Schreiben ist es, dass Deinen Texten die Kraft geben kann. Dass den „feinen“ Unterschied macht, zwischen einer Wandermaus und einer Löwin.

Du willst wissen, ob Du zu den Profis zählst? Und wenn nicht, mit was Du Deine Texte auf die nächste Ebene hebst?

Ja?

Here weg go!

Download Checkliste

1. Du motivierst Deine Leser mit Worten

Antoine de Saint-Exupery hat es einmal so schön formuliert:

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ (Die Stadt in der Wüste / Citadelle)

Diese Sehnsucht, die für viele im Rahmen eines Romans erwartet wird, gilt auch für die Texte auf Deiner Website. Auch wenn Deine Besucher Ihre Entscheidungen und Handlungen rational begründen. Ein Beispiel:

Nehmen wir an Du betreibst ein Wellness-Schwimmbad. Dann könntest Du darüber schreiben:

Besuchen Sie unser nagelneues Bad. Mit seinen 7 Saunen und einem großen, beheizten Außenbecken zählt es zu den größten Wellnessoasen der Gegen.

Du könntest z.B. aber auch folgendes texten:

Wie wäre es, wenn Du der Kälte und dem Dauerregen für ein paar Stunden entfliehst? Wenn Du Dir einfach mal eine Auszeit gönnst und nach einer langen Arbeitswoche mal so richtig wieder aufzutankst? Ganz entspannt in einer unsere 7 Saunen mit Kamin, Sternenhimmel und Deinen Lieblingsaufgüssen. Tauch ein in unsere riesige Warmwasserbecken, die drinnen, wie draußen zum Relaxen einladen. Bereits nach nur ein paar Stunden schwärmen unsere Besucher, sie wie ein neuer Mensch zu fühlen. Das willst du auch? Dann hast du noch heute die Möglichkeit Dir unser Startangebot für unsere nagelneue Wellnessoase zu buchen. Beim Kauf einer 5er-Karte kannst Du immer eine Person umsonst mitnehmen.

Hier kannst Du die Buchung vornehmen…

Du merkst wie unterschiedlich der Inhalt rüberkommt?

 

2. Deine Zielperson steht im Fokus, Deine Botschaft ist klar

Nicht, dass Du nicht auch von Dir erzählen kannst. Aber die meisten Personen wollen vor allem wissen, was für sie dabei Gutes herauskommt.

Und das von der Überschrift an, die auf Deine Leser anziehend wirkt, bis zum letzten Satz.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Texte zwar schön geschrieben sind, aber

  • einerseits, Deine Leser zu wenig abholen
  • und andererseits, Deine Botschaft nicht richtig ankommt und Deine Leser nicht wissen, was Du ihnen wirklich damit vermitteln willst (wofür ist das gut?)

dann schau einfach mal in unserem Artikel Storytelling: Wie Du in 8 Schritten Deine Botschaft schärfst und verstanden wirst. Hier findest Du einen sehr guten Einstieg, um Deiner Zielgruppe Deine Mehrwerte gekonnt rüberzubringen.

 

3. Du kennst beim Texten das Ziel von Beginn an

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber immer wieder vergessen gerne wird. Je klarer Dein Ziel von Anfang an ist, desto besser kannst Du dieses Ziel mit Deinem Text realisieren.

Dabei muss es nicht immer der Kauf eines bestimmten Produktes sein, oder einen Aufruf Kontakt aufzunehmen. Es kann z.B. auch die Einladung in einer Social Media Gruppe, das Ausfüllen eines Business-Plans oder die Anregung sein, sich mit etwas auseinanderzusetzen, um im zweiten Schritt aktiv werden zu können.

 

4. Du führst Deine Leser zum Ziel

Sind Deine Texte so verfasst, dass Deine Zielgruppe mit Freude Deinen Text liest und direkt auf Dein Ziel zusteuert? Ist Deine Website so gestaltet, dass Sie die klare textliche Zielführung unterstützt?

Z.B. durch

  • Zwischenüberschriften
  • Textliche Dramaturgie – einen geplanten Spannungs- oder Sehnsuchtsbogen
  • Wenn möglich keine blinkenden Anzeigen
  • Keine störenden Seitennavigationen, die mit dem Inhalt Deines Artikels nichts zu tun haben
  • zielgerichtetes Webdesign – z.B. mit genügend Weißräumen und schön gesetzten Inhalten. So dass die Botschaft Deiner textlichen, sowie visuellen Inhalte, wie Grafiken und Bilder unterstrichen wird.
  • Responsives Webdesign, so dass Deine Texte auf jedem Display leicht und angenehm zu lesen sind
  • Einen motivierenden Abschluss, so dass Deine Leser z.B. auf „Kaufen“, „Kontakt“ oder ein anderes Ziel von Dir klicken.

 

5. Deine Texte haben System

Das Schöne am Texten ist: Du kannst es nach einen erprobten System machen. Falls Du bisher darauf wartest von der Muse geküsst zu werden, findest Du in „Smart Blogging“ einen leichten Fahrplan, der Dir hilft, Deine Texte besser und regelmäßiger zu schreiben.

 

6. Du hast einen eigenen Stil

Hast Du einen eigenen Stil zu texten, der zu Dir, Deinem Unternehmen und vor allem auch Deiner Zielgruppe passt? Perfekt!

Wenn nicht, versuch herauszufinden ob,..

  • Deine Zielgruppe einen bestimmten Jargon hat, den sie auch von richtig guten Partnern erwarten würde
  • es typische Lesart Deiner Zielgruppe gibt (z.B. Schnellleser, die Deine Artikel u.a. durch Überschriften schnell erfassen wollen)
  • Deinen eigenen Stil zu finden, der zwar, den Jargon Deiner Zielgruppe aufgreift, aber zu Dir passt und den Du in jedem Deiner Texte verwendest

So schärfst Du Deinen Experten- und Markenstatus und schaffst bei Deinen Lesern ein höheres Vertrauen, als, wenn Du immer wieder Deinen Stil änderst. Es sei denn, genau die stetige Veränderung gehört als USP zu Deiner Marke, genauso wie es für manche typisch ist, immer dagegen zu sein.

Eines der bekanntes Unternehmen, dessen Corporate Language sehr gut wiedererkennbar ist, ist z.B. IKEA.

 

Profi oder zukünftiger Profi?

Ich bin gespannt: Du kannst alle Punkte klar mit ja beantworten? Super! Schreib mir. Vielleicht ergibt sich daraus eine großartige Partnerschaft.

Du kannst jetzt noch nicht alle Punkte für Dich klar bejahen? Dann lass uns im Austausch bleiben. Nimm es als schöne Herausforderung an, mit jedem Text etwas besser zu werden.

Am besten nimm Dir hierfür ein, zwei der Punkte vor und versuche Sie beim nächsten Artikel so gut es geht mit umzusetzen.  Hier kannst Du die Checkliste downloaden. Du wirst sehen, mit etwas Übung, wird es immer leichter und Deine Texte stetig besser.

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